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Qdecoder Wissenswertes rund um die Qdecoder
In dieser Rubrik finden Sie Tipps, Tricks und weitere interessante Informationen rund um die Qdecoder. 10.04.2012 Fehler: Ungültiger Fahrbegriff bei SBB-VorsignalenWenn ein Vorsignal einen ungültigen Fahrbegriff wie in Abbildung 1 zeigt ist das folgende Problem eingetreten: Im Gegensatz zu dem im Handbuch auf Seite 69 publiziertem Anschlussschema (Abbildung 2) für Schweizer Typ L Vorsignale muss bei den Decodern mit dem Softwarestand 6.0 und 6.1 (auszulesen aus CV1011 und CV1012) das Vorsignal wie unten in Abbildung 3 abgebildet angeschlossen werden. Ab Version 6.2 gilt dann das Anschlussschema wie in Abbildung 4 bzw. dem Handbuch.
18.03.2012 Praxistipp: Decoderadresse und DecodersperreDie Decoderadresse eines Qdecoders entspricht der «Lokadresse» eines Lokdecoders und hat ab Werk den Wert 3 - also genau gleich wie die meisten Lokdecoder. Wenn auf der Anlage kein separates Programmiergleis vorhanden ist und die Loks quasi auf der Anlage programmiert werden (dazu werden natürlich alle anderen Loks von der Anlage genommen) - doch was gerne vergessen wird, sind die «unsichtbaren Loks» unter der Anlage, nämlich die Qdecoder! Wird dann die Lokadresse (CV1) geändert, ändern alle Qdecoder auch die Adresse - noch schlimmer ist es, wenn für die Lok ein Decoder-Reset ausgeführt wird: Unter der Anlage werden alle Qdecoder auch auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt!
Die Decodersperren bewirken, dass der Qdecoder nicht auf (ungewollte) Programmieranweisungen reagiert; ebenso kann der Programmiertaster ausser Betrieb gesetzt werden. Weitere Details zu den Decodersperren finden Sie in der Qdecoder CV-Übersicht im Downloadbereich. 08.02.2012 Qdecoder und das Sx-ProtokollZur Zeit und bis auf Weiteres bietet Qdecoder keine Decoder für Selectrix an.
Auch ist die Nachfrage von Sx-Decodern zu gering, als dass sich die Weiterentwicklung rechnen würde.
24.11.2011 DCC-Adressen in ZIMO-Adressen umrechnenIm Qdecoder werden DCC-Adressen konfiguriert. Verwendet man eine ZIMO-Zentrale, werden die Adressen in einem anderen Format benötigt, nämlich mit Adresse und Ausgang. Die Umrechnungsformel lautet wie folgt:
Nun hat man die Adresse, jetzt fehlt noch der Ausgang. Dieser errechnet sich so:
Hier ein Beispiel, die DCC-Adresse lautet 221: 221 / 4 = 55.25, aufrunden auf die nächste Ganzzahl = 56 = ZIMO-Adresse 221 - (4x56-4) = 221 - (220) = 1 = ZIMO-Ausgang
Die DCC-Adresse 221 entspricht somit der ZIMO-Adresse 56, Ausgang 1 Geben Sie in das Feld «DCC-Adresse» die umzurechnende Adresse ein und drücken Sie die Tabulatortaste. Beim Verlassen des Feldes werden die «ZIMO-Adresse» und der «ZIMO-Ausgang» berechnet. Wenn Sie im Feld «ZIMO-Adresse» oder «ZIMO-Ausgang» einen Wert eingeben und die Tabulatortaste drücken wird die «DCC-Adresse» berechnet. ZIMO-Adress Umrechner18.11.2011 Trainprogrammer und die Bit-PositionWenn Sie zum Definieren Ihrer Decoder die Software «TrainProgrammer» von Freiwald Software verwenden gibt es folgenden Punkt zu beachten - die Zählweise der Bit-Positionen. Die NMRA (National Model Railroad Association) legt in RP-9.2.2 fest, dass die Zählweise bei 0 beginnt, also z.B. bei CV29 von Bit0 bis Bit7. TrainProgrammer weicht hiervon leider ab und verwendet die Zählweise beginnend ab 1, also Bit1 bis Bit8. Ein Grossteil der Hersteller (so auch Qdecoder) und deren Dokumentationen verwenden die von der NMRA festgelegte Zählweise, so dass hier "umgerechnet" werden muss.
17.11.2011 Lange DecoderadressenAb der Softwareversion 5 (CV7=5) wird die Verwendung der langen Decoderadresse nun wie bei Lokdecodern in CV29 und nicht mehr in CV59 eingestellt. Sollen lange Decoderadressen verwendet werden ist wie folgt vorzugehen:
11.11.2011 AnschlussschemaKunden, die das Anschlussschema der «2010»-er Decoder-Generation gewohnt sind, müssen darauf achten, dass beim Einsatz der neuen Decoder der «2011»-er Generation ein geändertes Anschlussschema gültig ist. Zu beachten ist insbesondere, dass anstelle der 4 Masseanschlüsse (R) nur noch deren zwei (+) vorhanden sind und die Kabel «R1/R3» auf «R2/R4» umgelegt werden müssen. Die beiden Anschlüsse ⊥ dienen dazu, ein Dauerlicht anzuschliessen.
28.08.2011 Lenz ZentralenMit den Lenz-Zentralen können unter Umständen die Qdecoder nicht programmiert werden. Das liegt daran, dass die SW-Version dieser Zentralen nicht die Version 3.6 ist. Von Lenz sind zwei verschiedene Zentralen im Umlauf. Die ältere LZ100 und die neuere LZV100. Die LZV100 beinhaltet einen integrierten Booster mit 5 Ampère und die Softwareversion 3.6. Die ältere Zentrale LZ100 benötigt einen externen Booster, z.B. LV102 und hat meistens eine SW-Version kleiner als 3.6.
08.05.2011 AdressbereicheOft gibt es Missverständnisse bei der Frage nach den Adressen - wo kommt wann welche Adresse zum Einsatz? Welche Adressen überschneiden sich? Die folgende Auflistung soll etwas Licht ins Dunkel bringen:
So besitzt also ein Qdecoder eine Decoderadresse (CV50, standardmässig auf 03 eingestellt) und je nach Konfiguration mehrere Signaladressen (CV1/9, CV551/552, CV554/555, CV557/558, CV560/561 und CV563/564) - beide in ihrem eigenen Adressraum. 08.05.2011 Wieviele Adressen braucht ein Signal?Qdecoder schalten im Gegensatz zu anderen Decodern nicht «Ausgänge» sondern Signalbegriffe - ein wichtiger Unterschied! Daher wird pro Signalbegriff eine «halbe» Adresse (pro Adresse gibt es ja zwei Zustände - «Rot» oder «Grün») benötigt, was z.B. bei einem 7-flammigen Hauptsignal vom Typ L, welches 6 verschiedene Signalbegriffe darstellen kann, sich wie folgt berechnet:
Adresse 81 rot = Fahrbegriff «Halt» / grün = Fahrbegriff 1 Adresse 82 rot = Fahrbegriff 2 (40km/h) / grün = Fahrbegriff 3 (60km/h) Adresse 83 rot = Fahrbegriff 5 (90km/h) / grün = Fahrbegriff 6 (kurze Fahrt)
Somit werden für dieses Signal 3 Adressen benötigt und die nächste freie Adresse ist die 84.
23.04.2011 SBB-Signal Typ N mit 7-Segment ZifferAnschlussschema für ein MicroScale SBB-Signal Typ N mit einer 7-Segment Anzeige. Weitere Details finden Sie hier.
21.01.2011 Der ProgrammiertasterObwohl es in der Betriebsanleitung auf Seite 5 unten erwähnt ist, weisen wir hier nochmals explizit darauf hin:
Werkseinstellungen entsprechen NICHT dem Auslieferungszustand von vorkonfigurierten Decodern 19.12.2010 DCC-Adressen in ZIMO-Adressen umrechnenIm Qdecoder werden DCC-Adressen konfiguriert. Verwendet man eine ZIMO-Zentrale, werden die Adressen in einem anderen Format benötigt, nämlich mit Adresse und Ausgang. Die Umrechnungsformel lautet wie folgt:
Nun hat man die Adresse, jetzt fehlt noch der Ausgang. Dieser errechnet sich so:
Hier ein Beispiel, die DCC-Adresse lautet 221: 221 / 4 = 55.25, aufrunden auf die nächste Ganzzahl = 56 = ZIMO-Adresse 221 - (4x56-4) = 221 - (220) = 1 = ZIMO-Ausgang
Die DCC-Adresse 221 entspricht somit der ZIMO-Adresse 56, Ausgang 1 07.11.2010 Qdecoder befestigenQdecoder besitzen an allen 4 Ecken Befestigungslöcher - dazu gibt es zwei Hinweise:
05.11.2010 Ansteuerung von Typ N DecodernBeim Anschliessen von Signalen an die Qdecoder vom Typ N ist das Anschlussschema genau zu beachten - im Gegensatz zu den Typ L Decodern sind Rot, Grün und Gelb unterschiedlich angeordnet. Ist diese Hürde überwunden geht's an die Ansteuerung der Signalbegriffe - hier ist, wieder verglichen mit den Typ L Signalen, etwas Umdenken von Nöten. Da Typ N-Signale im selben Signalschirm sowohl ein Vor- als auch ein Hauptsignal darstellen können sind die darstellbaren Signalbegriffe immer vom nächsten Signal abhängig (da die Logik im Decoder sitzt «entscheidet» dieser, welche Signalbegriffe überhaupt zulässig sind). Dies bedeutet im konkreten Fall, dass wenn das nächste Signal
Die nebenstehende Grafik (Download PDF) soll die Abhängigkeit eines Signales vom Fahrbegriff des folgenden Signals verdeutlichen - sind mehrere Typ N-Signale in Folge aufgestellt, kann es richtig spannend werden. Dadurch, dass, wie bereits erwähnt, die Logik im Qdecoder sitzt, wird die Ansteuerung vereinfacht - sind die Haupt- und Vorsignaladressen richtig eingetragen werden immer nur die erlaubten Fahrbegriffe dargestellt. 01.11.2010 CV-Registerprogrammierung mit der IntelliboxMit einer Intellibox oder anderen Zentrale, welche die Registerprogrammierung beherrscht, werden die entsprechenden Werte über die CV (=Configuration Variable) in den Decoder geschrieben; das Handbuch der jeweiligen Zentrale gibt Auskunft darüber, wie dies erreicht werden kann. Das hier gezeigte Beispiel orientiert sich am Vorgehen bei einer Intellibox 65000. 24.10.2010 Programming on the Main (PoM)Im Gegensatz zur Konfiguration am Programmiergleis (wo jeweils genau 1 Decoder angeschlossen ist) ist die Hauptgleisprogrammierung (PoM) eine Methode, die Konfiguration im laufenden Betrieb, bei welchem alle Decoder «mithören» können, anzupassen. Umfangreiche Grundkonfigurationen werden besser am Programmiergleis vorgenommen. Wichtig zu wissen ist bei der Hauptgleisprogrammierung, das die meisten Zentralen in diesem Modus nur Schreiben aber nicht Lesen können; d.h. es ist ein Schreiben im «Blindflug». Eine aktuelle Dokumentation der Decodereinstellungen kann hier gute Dienste leisten. Dazu ist es nötig, den zu programmierenden Decoder eindeutig anzusprechen, damit die Konfigurationsbefehle auch den richtigen Decoder erreichen. Bei Lokdecodern geschieht dies über die Lokadresse, und auch beim Qdecoder wird dazu die Decoderadresse (nicht zu verwechseln mit den Signaladressen der angeschlossenen Signalen) verwendet. Es kann die kurze und die lange Decoderadresse verwendet werden. Dazu empfehlen wir, die (kurze) Decoderadresse bereits von Beginn weg zu konfigurieren (werkseitig sind alle Decoder auf die Adresse «3» eingestellt), auch wenn sie im Moment (noch) nicht benutzt wird. Diese Adresse muss einmalig sein und darf sich nicht mit anderen Lok- oder Decoderadressen überschneiden. Falls Sie für die Decoderadressen «lange» Adressen verwenden wollen lesen Sie im Abschnitt «lange Decoderadressen» weiter. 30.07.2010 ProtokolleBei den neuen Qdecodern (ab Firmwareversion 2) kann entgegen der Betriebsanleitung nur noch ein Protokoll gleichzeitig aktiviert werden - also entweder DCC oder Motorola. In CV57 sind demzufolge nur zwei Werte zulässig:
29.07.2010 AnschlussschemaAnschlussschema für die Eingangsklemmen «Trafo» und «Gleis» sowie die Ausgangsklemmen A0-A7.
29.07.2010 Gemeinsame Anode oder Kathode?Der Rückleiter der Signalanschlusskabel ist meistens zusammengefasst und wird als ein Draht herausgeführt. Es kann dies der Pluspol oder der Minuspol sein; dies ist je nach Hersteller verschieden. Qdecoder der Z1-Serie sind nur für Signale mit gemeinsamer Anode (also zusammengefasstem «Pluspol») geeignet. Wie können Sie feststellen, ob das von Ihnen verwendete Signal eine gemeinsame Anode oder Kathode hat?
Hier eine unvollständige Liste der Signale mit gemeinsamer Anode:
20.07.2010 Ausgangspannung Z1-8+ (Typ L, Lk, N und Z)Die Signale der meisten Hersteller benötigen 12VDC als Eingangsspannung. Wird ein 16VAC Netzteil als Spannungsquelle für die Qdecoder verwendet, liegt an den Decoderausgängen durch die Gleichrichtung 22VDC an - zuviel für die Signale.
Aus diesem Grund sind Ausgänge ab Werk bereits mit einem Dimmfaktor von 45% eingestellt, so dass die Signale keinen Schaden nehmen. Trotzdem empfehlen wir, die Ausgangsspannung am Decoder vor dem Anschluss der Signale zu überprüfen. Die Helligkeit der angeschlossenen Lampen kann individuell für jeden Ausgang einzeln über die CV's 112, 122, ... 182 eingestellt werden (in Abhängigkeit der Eingangsspannung).
Bei einem Reset des Decoders wird wieder der Wert von 45% eingestellt. Dies betrifft nur Decoder mit voreingestellten SBB-Signalbegriffen. |
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| Last Update: 10.04.2012 |
Generalimporteur/Vertrieb Schweiz:
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